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Mittwoch, 20. Juli 2011

Pismo !!

Vom Refugium CG ging's weitere 80 Meilen nach Pismo Beach ! Hier toben sich die Amis am Strand mit ihren Big Toys aus. Die abenteuerlichsten Buggies werden per Trailer hier an eine bestimmte Stelle am Strand in die Dünen gebracht ! Und dann düsen die Jungs hier in den Dünen umher !









Wir sind dann nach einem Spaziergang am Strand auch noch zu Fuss in die Dünen gegangen.









Leider lag Pismo Beach den ganzen Tag unter Hochnebel so dass wir bei "Nordseewetter" dann relativ früh in den Camper flüchteten und Phase10 spielten. Anschliessend gabs leckere Spagetthi mit Garnelen und roter Sauce. Zum Tagesabschluss verfeuerten wir noch ein Bündel Feuerholz im Feuerring vor unserem Camper !












Dienstag, 19. Juli 2011

Der Löwe und Barbara

Der ach soooooo beliebte CG Leo Carillo gefiel uns nur bedingt. Zwar sehr naturnah aber dennoch nicht so gemütlich wie erhofft. Auch der Strand war eher mäßig.
Also starteten wir gleich morgens durch zum nur 80 Meilen entfernten Refugium SB. Ein toller Platz direkt am Meer !
Unsere Campsite war nur 40 Meter vom Strand entfernt !






Tolles Wasser, Palmen am Strand , also hier ist's schick !!!
Folglich verbrachten wir den langen Nachmittag an der Beach! Hohe Wellen sorgten für viel Spass.






Am Abend fuhren wir noch ins 20 Meilen entfernte Santa Barbara ! Nach einer weiteren, ausgiebigen Shoppingtour ( Antonia war aus dem Forever 21-Shop kaum mehr raus zu kriegen ) ging's dann abends zum Tagesabschluss noch in ein leckeres, italienisches Restaurant ! Hmm, bella America !!






Forever 21

Zurück am Campground schliefen wir dann bei Meeresrauschen ein !




Montag, 18. Juli 2011

Two and a half cities

Heute ging's wieder los. Das frühe Aufstehen gelingt nicht mehr so recht und folglich checken wir erst gegen 10h aus.



Es geht noch fix in die örtlichen Outlets, da Antonia "unbedingt" ein "Forever 21"-Shop besuchen muss !
Wir kaufen alle ein paar Klamotten und lenken unseren RV anschliessend auf den Freeway No.5 , gen Los Angeles. Wir durchqueren die Stadt bei 65mpH von Süden nach Norden; 90 min dauert die Fahrt durch LA !! Wir kommen nochmal an Santa Monica und Malibu vorbei und fahren auf den Leo Carillo SB Campground.



Nach dem Einchecken gehen wir noch für 2 Stunden an den Strand, der aber sehr steinig und kein wirklich toller Badestrand ist. Abends kaufen wir im Campground-Shop noch Feuerholz und Marshmallows. Anschließend grillen wir und sitzen am Campfire und machen heisse Marshmallows !!!




Freitag, 15. Juli 2011

On the Beach

Milde Temperaturen. Meeresrauschen. Ein paar Möwen ( und ein paar Pelikane ) kreischen. Die Sonne kriecht aus ihrem Nachtquartier ! Ein, zwei einsame Jogger ziehen vorüber.
Good Morning, America ! May god bless you !




Wir frühstücken ein paar pancakes, toast, Coffee und Tee.
Da wir erst um 12h auschecken müssen, geht's am Vormittag noch an den Strand. Gegen 12h geben wir unseren Platz frei und ziehen weiter. Nur wenige Meilen später stellen wir unseren RV wieder ab und verbringen den Nachmittag auch noch am Strand.



Am Abend fahren wir ab und finden uns nur 1h später am Campinplatz "Chula Vista RV Park" in San Diego ein. Wir grillen heute mal lecker und beenden den Tag allesamt mit leichter Hautrötung.

Donnerstag, 14. Juli 2011

The long journey

Good Bye Vegas, Königin der Nacht,
Ohne Dein Glitzern und Dein Licht
Bist Du am Tag ohne jegliche Macht
Und gefällst mir so gar nicht !

Eigentlich viel zu spät für unseren geplanten langen Tagestrip starten wir um 10h. Wir tanken für schlappe $117 voll und gehen die heutigen 320 Meilen an !
Kontrastprogramm : Aus der Glitzerstadt durch die Mojave Wüste, weiter durch den Grossraum L.A. an die Küste des Pazific's. Mit Vollgas über den Freeway. Gestoppt wird heute erst am Ziel.

Unerwartet schnell kommen wir voran. Um 15:30 treffen wir in South Carlsbad am Campground ein. Er liegt direkt am Meer auf einer kleinen Anhöhe. Treppen führen hinunter ans Meer. Ein Paradies im Gegensatz zum Parkplatz-Campground in Vegas.


Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Strand, bis uns der Hunger zum Camper zurücktreibt und wir ein äußerst delikates Barbeque mit anschliessendem Campfire geniessen.


Mit der im Meer versinkenden Sonne geht ein weiterer Urlaubstag dem Ende zu.




Mittwoch, 13. Juli 2011

Just more Vegas !!

Yeah, so ein Tag in Vegas beginnt mit harter Arbeit...für die Klimaanlage unseres RVs. Die Sonne knallt auf die Breitseite unserer "Stretch-Limousine mit eingebauter Dusche" und lässt die Wand zur 10 Meter langen Heizung werden....da kommt die Klimaanlage selbst auf "High" nicht gegen an.
Wir frühstücken gegen 9 ( hat schon mal jemand im Hochsommer auf einem IKEA-Parkplatz vor Ladenöffnung im Auto gefrühstückt ? So in etwa ist das hier :-) ) und müssen dann unbedingt (!!!) in die Outlet-Stores südlich von Vegas fahren. ( Antonia hätte sich sonst
neue Eltern gesucht!! )
Dort angekommen ziehen wir von Store zu Store und finden..NIX !!!
Diese Outlet-Stores müssen bestimmt mal ein Knüller gewesen sein, aber heute finden wir als "Schnäppchen" nur Ramsch und der Rest ist "frisch eingetroffen" und zu Origonalpreisen wie in jedem anderen Laden auch zu haben. Ein totaler Reinfall. Ich hab fast das Gefühl, man weiß, dass die Touris dort hin fahren und denken, dort günstig einkaufen zu können und man wird dann mit der angebotenen Ware und dem Preis gründlich verar***t.



Also fahren wir auch ohne nur einen Dollar ausgegeben zu haben wieder ab. Wir kaufen noch kurz ein paar Lebensmittel im örtlichen VONS ein und amüsieren uns über die Kerle, die hinter der Kasse an einer Reihe "einarmiger Banditen" zocken, während ihre Ladies wohl den Wocheneinkauf absolvieren.
Noch was lustiges : Dass es Drive-through Fast Food Restaurants gibt ist jedem klar. Daß es inzwischen auch Drive-through Geldautomaten gibt, konnten wir schon in Page und Moab feststellen, aber Drive-through Apotheken sind uns das erste Mal in Vegas aufgefallen. Wir witzeln rum, was noch alles als Drive-through Einzug finden mag...vielleicht erledige ich meinen 7h Job in D auch bald mal als Drive-through oder ein Drive-through Zahnarzt wär doch auch mal innovativ. Vielleicht kann Oli seine Heilpraktiker-Dienste ja auch im Drive-through Verfahren anbieten *grins*

Anschliessend fuhren wir noch am Bellagio vorbei, um endlich unsere Karten für die abendliche Show abzuholen. Ganz dreist fahren wir mit dem 30 Fusser einfach mal direkt vor den Haupteingang :-) Dort treffen ansonsten nur private PKWs der Hotelgäste oder Taxis ein...ein RV ist dort wohl so gut wie nie zu sehen. Leicht verunsichert kommt sofort einer der Security-Typen auf uns zu und ich erkläre ihm, dass wir "nur kurz" unsere Tickets für die Show abholen wollen. Sehr freundlich aber direkt gibt er uns zu verstehen, dass wir unseren RV währenddessen aber leider nicht vorm Haupteingang stehen lassen können. Sauerei !! Na gut, ich geb mich kompromissbereit und parke 50 Meter weiter in der 3-spurigen Abfahrtstrasse des Bellagio.


Nur wenige Minuten später sind wir wieder am KOA und geniessen den Rest des Nachmittags am Pool.

Gegen kurz vor 18h machen wir uns wieder auf den Weg ins Wespennest. Vegas ist unglaublich. Menschen wohin man blickt. In jedem Shop, in jedem Kasino. In jedem Restaurant und überall auf der Strasse, in den Bussen und in den Hotels. Menschen aller Rassen und aller Nationen. Wie in einem Ameisenhaufen. Vegas ist und bleibt eine völlig durchgeknallte Stadt der Extreme. Aber auch hier kommen Krisen an. 2 Hotelneubauten ruhen seit 2009, den Investoren sei das Geld ausgegangen, sagt der Taxi-Fahrer. Und wenn hier 2 Hotels angefangen werden, heisst das, daß der Platz von mind. 10 Fussballfeldern pro Hotel nun brach liegen. Wir gehen vom Circus Circus kommend an diesen Bauruinen vorbei, lassen auch das Treasure Island rechts liegen, laufen ca. 15 min allein schon am Caesar's Palace vorbei und kommen nach einer knappen Stunde ins Bellagio.
Puh, der Temperaturunterschied zwischen den klimatisierten Hotels und der Wüstenstadt ist stets eindrucksvoll. Sauna und Kneipp-Bad im ständigen Wechsel.
Im Bellagio müssen wir ( vom Haupteingang kommend ) das Casino durchqueren ( wie in jedem Hotel ) Ich erkläre Antonia Roulette, Black Jack, einarmige Banditen, High Value Rooms und vieles mehr. Die Casinos sind gut gefüllt, die Roulette- und Black Jack Tische sogar ausgebucht.
Ein Mann springt an einem Roulettetisch jubelnd in die Höhe, seine Mitspieler applaudieren frenetisch. Wer weiß, vielleicht hat er in diesem Augenblick mehr gewonnen, als das Mädel, das ihm den Drink bringt im ganzen Jahr mit Kellnern verdient. Wieviele verspielen aber auch ihr Hab und Gut und wachen am nächsten Morgen mit Nichts mehr auf ?! Vegas, eine Stadt der Exteme und Superlativen.

And now Ladies and Gentlemen : Its showtime : Cirque du Soleil veranstaltet unzählige Shows in Vegas, eine der atemberaubendsten ist die Show mit dem schlichten Namen "O".
Lange haben wir gezögert, ob wir uns diese Show leisten wollen aber wann kommt man schon nochmal nach Vegas ??
Wir nehmen unsere Plätze ein und lassen uns knapp 2h in die Welt der Unterwasserdämonen entführen. "O" ist eine Wasser- ( und Feuer-) Show. Die Bühne ist ein riesiger "Pool" mit beweglichen Bodenelementen. Die Darsteller entsteigen dem Wasser, springen wieder hinein und laufen im nächsten Moment drüber hinweg. Ganze Flügel versinken im Wasser und werden nicht wieder gesehen. Ein unglaubliches Spektakel. Überall auf der Bühne ist stets was los. Artisten an jeder Ecke. Eine Überflutung der Sinne. Nach 2h schwimmt ein Korb auf dem Wasser, heraus wird der Vorhang gezogen, der sich wie von selbst aufhängt und dem Trubel ein jähes Ende bereitet. Fasziniert aber auch ertränkt in audiovisuellen Erlebnissen verlassen wir das Bellagio.

Wir schauen noch im Monte-Carlo und im New York, New York vorbei und sind auch nach 11 Jahren zu geizig, für die Achterbahnfahrt die inzwischen 14 Dollar zu berappen. Schon von der Müdigkeit leicht angeschlagen , welchseln wir beim Blick aufs MGM noch einmal die Strassenseite und fahren mit der Tram vom Excalibur in Richtung Luxor ab. Dummerweise erwischen wir eine Express-Tram, die am Luxor vorbei ins Mandalay Bay fährt. Nach Durchquerung des gefühlt 1000. Casinos finden wir gegen Mitternacht den Weg zurück ins Luxor, die bekannte Pyramide am nördlichen Ende des Strips. Hier beenden wir nach deren Besichtigung unsere Tour und nehmen ein Taxi zurück. Der äußerst sympathische Taxifahrer kennt sich aus, steuert den Hintereingang unseres KOA-Campgrounds an und fährt uns direkt vor unseren RV. Super ! Das kommt jetzt gerade recht !
Wir machen uns noch fix eine Suppe warm und fallen danach völlig groggy ins Bett.

Das war Vegas. Hier kann man Wochen lang sein, und dennoch nur einen kleinen Einblick erhaschen. Manche mögen hier die Party ihres Lebens feiern, andere gewinnen oder verspielen grosse Summen Geld. Mittendrin arbeiten viele für wenig Geld in den Hotels, Restaurants und Casinos und andere heiraten zwischen angetrunkenen Touris in Shorts und Sandalen. All das und noch viel viel mehr ist hier möglich. Jeden Tag aufs Neue, 365 Tage im Jahr. Ein Ameisenhaufen zum Mitkrabbeln für jedermann! It's Vegas, Baby!




Montag, 11. Juli 2011

Bryczion

Hilfe !!! 4 Wochen sind ja viiiieeeel zu wenig !! Beim Blick auf die Karte des Bryce NP wird schnell klar : Hier gibt es noch so viel mehr zu entdecken als nur den Queens Garden Trail. Viele andere Trails reizen zum Wandern. Abens kommen die Rehe und anderes Wildlife aus der Deckung und trauen sich in Reichweite der Parkbesucher. Zudem setzten die Nationalparks auf ihre dunklen Nächte und werben mit Informationen über den Nachthimmel. Im Bryce Canyon NP entdecken wir am Rim alle paar Hundert Meter eine Informationstafel zu jeweils einem
Planten unseres Sonnensystems.


Um das alles zu entdecken und etwas intensiver zu erleben, braucht man allerdings mind. 3 Tage hier. Von Backcountry-Touren mal ganz zu schweigen. Wir haben leider nicht mal 24h hier...Schande ! Aber wir waren ja auch schon 2x im Bryce !

Nun gehts weiter in den Zion NP. Der weg ist eigentlich nicht weit, aber auf dem Highway dorthin wird die Fahrbahn erneuert und das heißt für uns : Warten ! So kommen wir erst am frühen Nachmittag im Zion an.
Die Fahrt in den Zion NP über den Osteingang ist für Fahrer von grossen RVs etwas aufwendiger da ein in den 20ern erbauter Tunnel auf Grund der geringen Höhe die Fahrt nur in der Tunnelmitte zulässt. Auch wir brauchen den Tunnel für uns ganz alleine. Für $15 hält der Ranger den Gegenverkehr an und ermöglicht uns die Alleinnutzung. Schnell sind wir durch und erreichen nach weiteren 20 Minuten unseren Campground "Watchman"!



Wir stellen Cruisi ( unseren RV ) dort ab, bedanken uns artig für den reibungslosen Transport bei ihm und nutzen ein Shuttlebus bis zur "The grotto". Dort beginnt der Aufstieg zu "Angels Landing". Ein hoch gelegener Punkt, der vor vielen Jahren für die Menschen noch umerreichbar war. Nur die Engel konnten ihn, dort landend, erreichen. Deshalb :"Angels Landing" !


Der Weg führt über Serpentinen und Steintreppen steil nach oben. Die Aussicht von dort oben ist überwältigend :



Leider ist der allerletzte Abschnitt mit Kindern nicht zu bewältigen. Hier erwartet den Besucher ein anspruchsvoller Klettersteig, der für Kinder ohne Ausbildung und Ausrüstung definitiv zu gefährlich ist. Wir genießen den Blick vom Lookout-Point und steigen dann wieder ab.

Zurück beim Camper besuchte uns dann noch eine King Snake. Eine ungiftige, schwarz-weiß gestreifte Schlange, die es sich unter Cruisi bequem machen wollte. Nix da ! Wir verscheuchten das Reptil und genossen ungestört unser abendliches Dinner !!





Sonntag, 10. Juli 2011

Goblins trail

Der Arches NP muss auch morgens bei Sonnenaufgang schön sein ... wenn man denn um 4:30 a.m. aufsteht. Das warpt aber denn doch erheblich zu früh !! Dennoch mußten wir heute früh los, denn es lagen ca. 300 Meilen vor uns !! Ungefrühstückt, unrasiert ( schon seit Tagen ) und ungeduscht ( nur heute mal :-) ) gings um 7h auf die Strasse.

Es gibt ausser der Hauptstrasse noch eine Nebenstrasse die kurz unterhalb des Campgrounds nach Nord-Westen aus Arches herausführt. Eigentlich wollten wir diese Straße nehmen, jedoch wussten wir nicht, dass es sich um eine Gravelroad handelte und zudem haben einige Regenfälle der vergangenen Tage nicht gerade für beste Verhältnisse auf den ungeteerten Strassen gesorgt. Also riskierten wir heute besser kein Abenteuer und fuhren über den Main-Entrance zurück auf den Highway 191.

Der Weg führte uns über den Freeway Richtung Green River und weiter auf die 89, die uns langsam wieder Richtung Süden führte. Nach 40 Meilen auf der 89 führte eine Abzweigung zu unserem 1.Etappenziel : Dem Goblin Valley State Park !!

Hier frühstückten wir nach ca. 2,5 stündiger Fahrtzeit erstmal ausgiebig. Ein Hoch auf den Generator im Camper. Heisse Toasts und Kaffee auf Knopfdruck sind so an jedem noch so entfernten Platz der Erde kein Problem. Eine nette Beigabe ist dann noch, dass die Klimaanlage läuft. Also so ein komplettes Heim auf Rädern ist schon eine feine Sache. Fehlen nur noch Geschirrspül- und Waschmaschine und ja, ein Staibsauger wär auch nicht übel :-)

Also zurück zum Goblin Valley State Park , der sieht so aus :



Überall stehen kleine "Goblins" aus Stein herum. Sieht echt knuffig aus !





Natürlich gibt es auch durch diesen State Park Trails, die wir aber aus Zeitmangel leider nicht in Angriff nehmen konnten.

Die Route führt uns nach diesem Zwischenstop weiter durch fantastische Landschaften, die allesamt einen mehrtägigen Besuch wert sind. Aber dann brauchen wir wohl noch weitere 6 Monate Urlaub ! Dazu gehört zum Beispiel das Capitol Reef und Escalante - the Grand staircase !! Wunderschöne, teils riesige Canyon-Gebiete, die man im Frühjahr oder Herbst auf Ganztageswanderungen erforschen sollte.
Da wir jedoch eine lange Etappe an diesem Tag geplant hatten, reichte die Zeit nur für ein paar kurze Fotostops !
Am Nachmittag kamen wir im Bryce Canyon NP an.
Da von Deutschland aus keine Reservierung eines Stellplatzes auf dem Campground mehr möglich war, versuchten wir unser Glück vor Ort obwohl wir sehr pessimistisch waren, noch einen Platz am Rim zu ergattern.

Doch auch hier hatten wir wieder Glück. Unglaublich. Der Park ist soooooo beliebt, dass man annehmen sollte, dass die Plätze am Nachmittag bereits alle vergeben sind. Da es auf den Plätzen im Park jedoch keinerlei Hookups gibt, scheinen inzwischen wohl doch viele den Luxus von Strom und fliessend Wasser, welchen es auf den Campgrounds ausserhalb des NPs gibt, vorzuziehen ! So konnten wir uns sogar noch einen Platz aussuchen. Ca. 70% waren nur belegt. Der Bryce Canyon NP liegt relativ hoch, so dass grosse Hitze in der Nacht nicht zu erwarten ist. Äußerem sind die meisten Plätze auf dem Campground von hohen Bäumen umgeben.



So standen wir ganz gemütlich in Entfernung des berühmten Steinwurfes vom Rim entfernt. Wir registrierten und nur kurz beim Ranger, zahlten unser Camp-Fee und machten uns dann auf zu den Trails in den Canyon :




Der berühmte Queens-Garden-Trail führt hinab in den Canyon....und eigentlich auch wieder hinaus.



Doch zu unserer großen Verwunderung stand nach 2 Meilen Fussmarsch ein Schild : End of Trail !! Dass der Queens - Garden Trail nun kein Rundweg mehr ist ( oder erinnern wir uns nur nicht richtig ? ) hat uns ganz schön überrascht !! Also liefen wir den ganzen Weg wieder zurück und hatten uns das anschliessende Barbeque doppelt verdient !!!




Samstag, 9. Juli 2011

Tore zur Welt

2 Nächte in Moab sind rum, wir ziehen wieder weiter. Neben unserem Tank und unserem Kühlschrank füllten wir auch unseren Propane-Gas-Tank auf.





Auch Propanegas wird in Gallonen verkauft und wir "tankten" 4 davon.

Danach ging es direkt in den nahegelegenen "Arches"-National Park !!


Dieser ist bekannt für seine unzähligen Naturbögen. Der bekannteste ziert unter anderem jedes Autokennzeichen aus Utah !



Der delicate Arch

Am Abend fuhren wir auf den Arches Campground, starteten unser obligatorisches Barbeque und genossen den Sonnenuntergang.




Freitag, 8. Juli 2011

Down on the river

Heute starteten wir ganz relaxed in den Tag, denn zu unserem Rafting-event mussten wir erst um 11h los. Unser Veranstalter ( Tin a Long in Moab ) rüstete uns mit Schwimmwesten aus und fuhr uns gegen 12h mit einem 25Jahre alten Schulbus zur Ablegestelle am Colorado ! Insgesamt 36 Personen verschiedenster Nationalitäten hatten heute das Rafting - event gebucht und wurden nun auf 3 Schlauchboote und ca 5 Kajaks verteilt. Unser Schlauchboot wurde von einem taffen jungen Mädel gesteuert. Nach 2h legten wir an und aßen eine mexikanische Teigrolle, gefüllt mit einer delikaten, selbstgemachten Gemüsemischung, die von den 3 Guides vor Ort zubereitet wurde. Nach dem kurzen Stop ging die Fahrt auf dem Fluss weiter. Um 16h legten wir wieder an und hatten noch Zeit, im Fluss zu schwimmen !! Anschliessend holte uns der alte Schulbus wieder ab und brachte uns zurück. Ein spannender und toller Tag auf dem Fluss! Hat riesig Spass gemacht !!



Donnerstag, 7. Juli 2011

On the road again

Am diesem Morgen starteten wir mit einem blauen Himmel und tollem Blick aus dem Monument Valley.



Bei "Mexican Hat" bogen wir auf die UT-95 ab, die bereits an der Kreuzung viele Warnschilder aufwies : Steep Hills, narrow Street, unpaved road und "Not recommended" für grosse Trucks, Busse und RVs Insbesondere wenn man mit Trailern unterwegs sei, sollte man die UT-95 meiden. Etwas eingeschüchtert aber trotzdem relaxed nahmen wir dennoch diesen Highway. Nach 6 Meilen wurde uns dann doch klar, warum so penetrant gewarnt wurde. Die Strasse stieg an einem Steilhang in Serpentinen steil bergan. Zudem war sie nicht mehr geteert und wurde enger. Dennoch liessen wir uns nicht abschrecken und fuhren weiter. Abermals wurde uns bestätigt, dass die "Amis" bei ihren Warnungen gerne übertreiben. Die Kehren waren teilweise geteert und so breit, dass wir selbst mit dem 30ft. RV problemlos um die Kurven kamen.Die ungeteerten Abschnitte waren bestens befahrbar und so hatten wir keinerlei Probleme mit diesem Streckenabschnitt.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir an unserem Tagesziel "Natural Bridges State Park" an. Trotz der 26ft. Beschränkung suchten wir uns auf dem Campground einen Platz, auf den unser RV passte ohne auf die Straße zu ragen ! Pfft, wo 26ft. passen, da passen auch 30ft.




Nach der Auswahl der Site ( Nr.12 ) fuhren wir auf den 9 Meilen langen Rundweg des Natural Bridges Parks. Am ersten Stop stiegen wir aus und liefen runter in den Canyon bis zum weltweit 2.grösstem Arch.



Der Weg war an einigen Stellen recht abenteuerlich, da zur Überwindung einiger Hindernisse Leitern benutzt werden mussten. Vor einiger Zeit musste man sogar noch einen Baum hinunterklettern um in den Canyon hinabzusteigen.Nach der Tour machten wir noch an einer weiteren "Natural Bridge" halt. Diese war, zur Freude von Antonia und Benita in nur wenigen Gehminuten vom Parkplatz aus zu erreichen!




Zurück auf dem Campground gab's abermals Barbeque. Anschliessend gings zur Ranger-Veranstaltung. Thema war der Nachthimel, denn der Natural Bridges SP gehört zu den wenigen wirklich dunklen Orten, an denen keine nahe Stadt mit ihren Lichtern stört. Der Ranger brachte ein mehrere tausend Dollar teures Teleskop mit, durch das wir trotz des leicht bewölkten Himmels einen tollen Blick auf den Saturn und den Mond hatten. Die anschliessende Nachtwanderung zurück zum Campingplatz war trotz Taschenlampe recht spannend !!

7up


Heute, am 7.7.11, geht's nach einem guten Frühstück direkt nach Moab. Wir fahren am RV- Park in Monticello, in dem wir eigentlich die Übernachtung geplant hatten, vorbei und hatten wohl mit der Nacht im NP doch die richtige Entscheidung getroffen.

Am frühen Nachmittag kamen wir in Moab an und sprangen sofort in den Pool !

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg ins Zentrum um eine Raftingtour auf dem Colorado-River für den Folgetag zu buchen. Die erste Agency schickte uns zu einem Unternehmen am Ende von Moab, deren Touren für den Folgetag jedoch leider schon ausgebucht waren. Uns wurde jedoch wiederum ein Unternehmen empfohlen, das nahezu am Anfang von Moab saß. Dort angekommen, erfuhren wir, dass auch deren Touren für den Folgetag ebenfalls ausgebucht waren. Aber uns wurde freundlich geholfen und es wurden uns telefonisch Plätze bei einem 3.Veranstalter reserviert. Der befand sich nun leider wieder am anderen Ende von Moab. Dort angekommen konnten wir endlich unsere Tour buchen !! 3x hatten wir Moab zu Fuß durchquert. Manch Ami hätte für die Strecke vom Campground ins Zentrum von Moab schon das Auto genommen !!
Sehr hungrig durch die vielen gelaufenen Meilen bei der abendlichen Hitze kehrten wir anschliessend im Zentrum von Moab bei Zax zum Dinner ein. Hier gabs Pizza, Burritos und einen dicken Burger für mich !!

Mittwoch, 6. Juli 2011

On the rocks

Nachdem es nachts gestürmt und sogar ein wenig geregnet hatte, war es am Morgen wieder klar und wolkenlos. Als wir frühstückten, wurde rund herum schon gepackt und abgereist; das lange Wochenende ist vorbei. Eine Familie mit 3 größeren Kindern aus Koblenz hatte sich am Abend doch noch getraut, ihren RV an den Strand zu fahren und stand nun hinter uns. Unser famoser Blick auf den See blieb uns also auch noch beim Frühstück erhalten.
Wir füllten den Kühlschrank und
den Tank in Page und machten uns auf den Weg ins Monument Valley.
Ich werd nicht müde zu erwähnen, dass die Landschaft auch auf solchen Verbindungsstrecken einfach unglaublich eindrucksvoll ist. Mal zieht sich ein Felsmassiv über 50 km neben der Strasse hin, mal ist bis zum Horizont nichts als Steppe zu sehen. Die Weite des Landes und die sich selbst überlassene Natur über hunderte von Meilen lassen nur erahnen, welchen Strapazen die Siedler damals auf ihrem Weg von Ostem nach Westen ausgesetzt waren.
Am frühen Nachmittag erreichten wir das Monument Valley.



Hier haben die Navajos mächtig aufgerüstet. Stand beim letzten Besuch hier gerade mal ein bescheidenes Visitor-Center, gibts jetzt hier ein nagelneues grosses Hotel mit grosser Lobby, einen Giftshop und einen neuen Visitor-Center, in dem auf Tafeln die Geschichte Amerikas und der Navajos erzählt wird. Nun ja, die Indianer wissen, wie man Geld macht...
Das merkten wir auch, als wir die Guided-Tour durch das Valley machen wollten. Am einzigen "Guided Tours-Häuschen" warteten eine Hand voll Navajos auf ein paar Bleichgesichter, denen sie ihre Touren feilboten. Es gab eine 2,5h Tour und eine 1,5h Tour, letztere boten die Indianer aber nicht wirklich an sondern taten sie mit den Worten "that can you do on your own" ab. Für die 2,5 h Tour wollte der Häuptling $ 78 pro Person haben. Als er dann merkte, dass mir die $312 dann doch erheblich zu viel waren, grummelte er irgendwas von "what can you afford?". Ich, noch etwas sprachlos von den $312, hatte die Tour im Geiste schon abgehakt, als er plötzlich den Taschenrechner zuckte, wild drauf rum tippte und mir eine 117 entgegenhielt.".117 für alle 4 ??"."Ja !" Ungläubig guckte ich ihn an und fragte, ob er denn meine Visa-Card akzeptieren würde ? Wenn man sich die Bruchhütte des Indianers ansah, die ca. 4 qm gross war und beim nächsten Luftzug zusammenzufallen schien, war meine Frage ähnlich abwegig wie die Annahme, es würde Leben auf dem Jupiter geben.
So war es denn auch: "Only Cash!". Jetzt freuten wir uns dann doch über die Investitionen der Navajos, denn das neue Hotel bot einen Geldautomaten !! Zurück beim Häuptling versicherte ich mich abermals, dass es bei den $117 für uns 4 bleiben würde, denn der Häuptling wollte die Dollars gar nicht sofort haben. Wir nahmen zunächst erstmal im Jeep Platz. Kurz vor der Abfahrt kam ein weiterer Navajos mit einem Quittungsblock und forderte unerwartet bürokratisch sein Salär ein. Nun ging's denn auch los: Zusammen mit einem Pärchen aus Italien, einem aus Canada und einem asiatisch aussehenden Pärchen fuhren wir in einem unglaublich alten und klapprigen Pritschen- Jeep ins Navajos-Gebiet.
Leider erwies sich der 117-Dollar-Navajo-Guide als ziemliche Pleite. Beim ersten Stop erwähnte er noch kurz und lustlos die Namen der Mesas, beim darauffolgenden Stop hieß es dann einfach nur noch "Fotostop". Na egal, die Namen der Felstürme konnte ich mir eh nicht merken. Allerdings war die Rundtour m.E. trotzdem klasse !! Die Mesas sind eh eindrucksvoll und die Fahrt auf dem Pritschenjeep durch die rote Wüste ziemlich aufregend, sandig und holprig!! Nach den 2,5 Stunden hatten wir alle das dringende Bedürfnis zu duschen. Dies taten wir dann auch auf dem in der Nähe gebuchten Campground !!



Danach schmiss ich noch den Grill an und wir genossen ein leckeres Barbeque !!