Mittwoch, 6. Juli 2011

Am Abgrund

Vom quirligen Leben am Colorado - River verabschiedeten wir uns nur ungern. Wir sagten Marco, Russel und ihren Familien Good Bye , bestaunten noch ihre mobile AC-Units , die sie in die Zelteingänge gestellt hatten um es in der Nacht im Zelt muggelig kühl zu haben und machten uns auf den Weg zum nächsten Highlight.
Wir stoppten kurz in Havazu City um unsere Vorräte aufzufüllen und waren doch einigermaßen froh weiterzureisen, denn für diesen Sonntag waren Spitzentemperaturen um die 50 Grad angekündigt.

Gegen 15:30h kamen wir am Grand Canyon an. Wir stellten unseren RV auf dem Mather GC ab und machten uns zu Fuß auf den Weg an den South Rim.





Wer selbst hier gewesen ist weiß, dass man keine Worte findet, die den einzigartigen Ausblick beschreiben. Die unglaubliche Weite und Größe der Landschaft lassen alles bisher gesehene winzig klein erscheinen.




Schon wieder überraschte uns die einsetzende Dunkelheit, so dass wir einen Shuttel zurück zum CG nahmen um Zeit zu sparen. Der Tag endete mit einem leckeren Barbeque in der Abenddämmerung, die uns mit angenehmen Temperaturen um die 20 Grad verwöhnte.

Sonntag, 3. Juli 2011

Kakteen, Jumbo Rocks, meilenlange Güterzüge und das Leben am Fluß

Eine Woche Urlaub ist um ! Baah, kaum zu fassen, wie schnell das ging. Wir starteten morgens um 8:30 mit einem Frühstück ... draussen !! Damit erntet man in Palm Springs schon mächtig Respekt ! Das Thermometer scheint sich in Palm Springs nämlich kaum um die Nacht zu kümmern und es sind morgens dann halt schon mal 38 Grad...ohne Worte, aber hier will ich wirklich nicht leben.

Ganz im Gegensatz zu einer älteren Lady, die in gutem Deutsch erklärte, sie wäre seit 1953 ( mit 10 ) in die Staaten gekommen und vor 10 Jahren auf dem Campground Happy Trailer in Palm Springs gelandet und bis dato halt dort hängengeblieben...na ja ... ein jeder wie er mag. In Palm Springs ist halt im Sommer die "Bad Time" und ab Oktober beginnt die gute Jahreszeit.

Wir nahmen noch ein Bad im Pool und machten uns gegen 10 auf den Weg.

Selbiger führte uns in den Joshua-Tree-NP. Wir durchwanderten den Kakteen-Wald und besuchten die Jumbo-Rocks, bei denen wir eigentlich campen wollten.



Der Teil vom Joshua-Tree-NP liegt recht hoch, so dass man als Camper dort keinesfalls der Gluthitze ausgesetzt ist, wie sie in Palm Springs vorherrscht.



Weiter gings ab Twentynine Palms gen Osten durch die Wüste: Next Service 100 Miles...vollgegtankt sollte man schon haben.


Parallel zum Highway führt eine der Hauptgleise der amerikanischen Bahn: Meilenlange, schier endlose Güterzüge begleiten uns auf der Strecke. Hier gibt es ausser ein paar Sträuchern, losem Geröll und einigen Mäusen so gut wie nichts. Der Highway zieht sich schnurgerade nach Osten ohne sich auch nur ansatzweise um eine Kurve zu bemühen. Nach 2stündiger Fahrt verlassen wir Californien, überqueren den Colorado und erreichen Arizona.

Am Fluss entlang reihen sich Campingplätze und Trailer-Parks.
Das Leben selbst tobt allerdings auf dem Fluss und am Ufer. Nahezu jeder hat hier ein stark oder noch stärker motorisiertes Spass-Boot oder einen Jet-Ski. Laut brüllende Motoren sind selbstverständlich. Speedboote keine Seltenheit sondern der normale Standard.

Der Fluss ist voll von allem was schnell und laut ist und Spass macht. "The Big toys of the men", kommentiert Marco, ein gemütlicher Ami aus dem LA County. Er und seine befreundeten Familien sind für das lange Holiday-Weekend mit Zelten und vollen Kühlboxen in dem State-Park eingefallen, den auch wir uns spontan aussuchten. Wir kommen schnell ins Gespräch und werden zu Bier, Limonade und selbstgemachten Kostbarkeiten eingeladen. Lange, bis in den Abend hinein quatschen wir über unsere Gebräuche, Länder, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Es wird so spät, dass wir unser anschliessendes Barbeque nicht mehr im Hellen genießen können und die letzten Würstchen mit Unterstützung der Taschenlampe
vom Grill holen müssen. Wir drehten noch eine Runde zur Verdauung über den Campground bevor wir völlig erledigt in die Betten fielen.

Samstag, 2. Juli 2011

50 Grad

6 Uhr ist eine Zeit, die ich eigentlich nie zu Gesicht bekomme ! Um 6 Uhr bin ich alle paar Jahre mal wach, wenn der Tag es denn so verlangt. Heute war so ein 6h Tag. Weil die Rush-Hour in LA zu grauenvollen Verkehrsverhältnissen führt, war das Ziel, schon vor der Rush-Hour durch LA durch zu sein. Bei einer Stadt mit den Ausmassen wie LA das Vorhaben selbst bei einem Start um 6h nicht zwingend Erfolg versprechend.

Dennoch gelang es uns !! Mit wahnsinnigen Geschwindigkeiten von über 65-70 MPH ( ca 100 km/h ) donnerten wir mit dem 30 Fusser über die Freeways der größten Metropole Californiens.

Knappe 3 h später rollten wir kurz vor Palm Springs auf den Parkplatz einer grossen Outlet-Mall. Da die Geschäfte erst um 10h aufmachten, blieb genug Zeit für ein ausgedehntes Frühstück und eine Dusche im Camper !!

Anschliessend eroberten wir alle neue Schuhe in den Outlet-Stores und fuhren mittags weiter nach Palm Springs.

Palm Springs ist in den Sommermonaten unglaublich heiß !! Temperaturen um und bei 50 Grad sind durchaus möglich. Wir genossen die kühlen 42 Grad an diesem Tag und entschlossen uns gegen die Weiterfahrt in den yoshua Tree national Park.

Stattdessen checkten wir im Happy Traveler ein und verbrachten den Nachmittag im Pool !

Abends ging's dann noch zum Mexikaner El Mirasol, der neben delicious mexican Food auch erstklassige Margaritas auf den Tisch zauberte !! Ein guter Tip unseres Campground-Hosts !!

Zurück am Campingplatz gings dann nochmal fix in den Pool, da es immer noch knapp 40 Grad warm war!





Santa Monica, der Rodeo-Drive und eine Übernachtung direkt am Strand

Nach einem gemütlichen Frühstück gings gegen 10h bei Sonnenschein und bester Laune auf den Freeway nach Süden. Wir fuhren durch Malibu, bewunderten die bekannten Stelzenhäuser direkt am Strand und konnten einige Schweinswale in Küstennähe erblicken!!
Nach kurzer Fahrt kamen wir
nach Santa Monica, dem beliebten Vorort von Los Angeles. Direkt am Strand wollten wir für "nur" 32 Dollar dann doch nicht parken. So suchten wir uns eine kleine Nebenstrasse und fütterten die Parkuhr.
Los Angeles hat einen richtig tollen Strand. Ein geteerter Weg führt mitten hindurch und wird von Skatern, Radlern und Joggern genutzt.




Auf dem Santa Monica Peer gibt es sogar eine grosse Achterbahn und viele weitere Fahrgeschäfte und Localitäten!!





Weiter ging es durch das quirlige LA nach Bevery Hills und zum Rodeo Drive, der Strasse mit den wohl weltweit exquisitesten Geschäften !!!





Nach einer ausschweifenden Shopping-Tour gings dann noch kurz durch Bel Air, dem Stadtteil mit den wirklich teuren und edlen Domizilen.





Der Tag endete mit der Fahrt in der Rush-Hour zum Campingplatz "Dockweiler" bei Long Beach. Dieser Platz liegt direkt am Strand, das ist richtig toll !! Leider liegt der Flughafen genau dahinter, was nicht so toll ist. Klingt komisch, ist aber so :-)
Ein fix gezaubertes Barbeque stillte dann noch den großen Hunger nach dem actionsreichen Tag !!




Freitag, 1. Juli 2011

Sea , Sunshine and the Toilette of Madonna Inn

Dem grossen Regen schien Kirk Creek nicht zu gefallen. Schon um 8h hatte die Sonne die Herrschaft zurückerlangt! Wir frühstückten, drehten noch eine Runde über den Campingplatz und fuhren gegen 10h los gen Süden.





Der Highway No 1 ist in diesem Bereich noch eine Herausforderung. Es geht auf und ab und er scheint ausschliesslich aus Kurven zu bestehen.
In San Luis Opispo bot das Madonna Inn eine willkommene Location um zu pausieren. Das Madonna Inn ist ein völlig durchgeknalltes Restaurant/Bistro .




Maximal plüschig und irgendwie an eine Märchenwelt erinnernd lädt das Madonna Inn eher zu einem Fotostop ein, als zum Dinnieren.





Sogar die Toilette war aus 1001 Nacht !!

Nach dem Stop ging's weiter die Küste entlang. Kurz vor San Simeon hielten wir nochmals an um eine Kolonie Seelkühe + Seeelephanten zu beobachten. Tonnenschwere Tiere dösten hier am Strand und wärmten sich in der Sonne.




Der dritte Stop an diesem Tag brachte uns an den Pier und Strand von St. Barbara. Zum Niederknien schön. Palmen und gepflegter Rasen an der Uferpromenade und feiner Sand und herrliches Wasser direkt an der Beach.





Pünktlich zur besten Grillzeit kamen wir abends dann in Carpinteria an unserem reservierten Campground an. Benni und ich schleppten dann noch Holz fürs Campfire ran. Erst gabs dann leckeres vom Grill und später ein Glas Wein am Lagerfeuer !!!

Mittwoch, 29. Juni 2011

Der große Regen

Und der frühe Vogel fängt doch mal den Wurm ! Heute war es erst halb acht als alle putzmunter den neuen Tag begrüßten !! Dass dann doch wieder 2h bis zur Abfahrt vergingen lag vielleicht an derUrlaubsgemütlichkeit. Nun denn, um 10h waren wir alle geduscht+dank eines umfangreichen Frühstücks auch gestärkt und machten uns zum Fisherman's Wharf von Monterey auf !




Hier war zu der frühen Zeit noch nichts los, aber immerhin hatten die Shops auf, so dass Antonia's Hobby No 1 nichts im Wege stand.



Zur 2.Shopping-Meile des grossen Monterey-Shopping-Contest ging's dann in die CanneryRow. Auch hier gab es viele mehr oder weniger ausgefallene Shops zu bewundern.
Zurück beim RV mussten wir leider ein Ticket hinter dem Scheibenwischer entfernen...wir hatten zu lange auf dem Supermarkt-Parkplatz gestanden und irgendwie musste der Sheriff wohl rausbekommen haben, dass wir nicht nur im Supermarkt einkaufen waren.

Die nächste Tagesetappe war der berühmte 17 Miles drive!!

Mitten durch Carmels Golf- und Villenlandschaft fahrend kann man hier den Pazifik auf der einen und die berühmtesten Golfplätze und Schlösschen der Reichesten anschauen.




Das absolute Highlight ist dann natürlich der Pebble Beach Golf Course. Hier kostet die 18Loch-Runde für Gäste $495.....pro Person versteht sich. Aber selbst ein Besuch des Clubs und ein Moment auf der Terrasse der ehrwürdigen Pebble Beach Lodge sind schon zum Niederknien schön :


Hier hat man freien Blick aufs 18.Loch und das Gefühl, Tiger Woods kommt persönlich hier am Sonntag zur Platzrunde vorbei.





Obwohl ich mich eigentlich gar nicht losreißen konnte, musste es ja irgendwann weitergehen. Wir besuchten noch Carmel, den Ort, in dem Clint Eastwood seine berühmte Mission Ranch hat und selbst einmal Bürgermeister war.

Doch leider wurde uns der Besuch durch kräftige Regenfälle nicht gerade versüßt. Der Regen begleitete uns heute noch den restlichen Tag bis zu unserem Campingplatz 60 Meilen südlich von Carmel. Damit fiel dann leider der geplante Grillabend aus. Stattdessen gab es Spaghetti all arabiata nach Art Tommi, die ja auch nicht zu verachten sind :-) Hoffen wir mal, dass der Regen über Nacht von dannen zieht und wir morgen spätestens in St. Barbara wieder richtiges Sommerwetter haben....

Von San Francisco nach Monterey

Boah ist der aber gross !!!! Und lang !!! So richtig lang !!! Und gut ausgestattet ist er auch ! Mit Kühlschrank, Dusche, WC, Herd und Mikrowelle ! Genau ! Es geht um den Camper. Camper ? Ha ! Eine Festung auf 6 Rädern ist das.





Heute morgen gings dann, die ersten Kilometer noch sehr zurückhaltend, erstmal zum nächstbesten Walmart, eine Kaffeemachine, einen Toaster und Unmengen von Lebensmitteln und sonstigen Allerlei einkaufen. Von dort aus ging's dann direkt an den Highway No 1 nach Über die HalfMoonBay nach Santa Cruz. Dort machten wir einen Zwischenstop, um mit dem legendären 75Jahre alten Holz-Rollercoaster zu fahren ! Traumhaft schön war's !!
Doch der Tag hat nur 24 Stunden...also gings fix weiter nach Monterey zum geplanten Ziel der ersten Etappe, zum Veteran's Memorial Campingplatz! Hier belegten wir fix eine Site bevor es zum 2.Highlight des Tages ging ; In die Cantina Baja & Filling Station !



Ein soooooo uriges Lokal gibt's nur 1x!! Das mexikanische Essen war ebenso Klasse !


Zufrieden und mit vollem Bauch ginge dann zurück zum Campingplatz. Leider hatten sich die noch gefüllten Koffer in der Zeit nicht selbst geleert und den Inhalt in die Schränke gepackt ... also hatte ich noch einiges zu tun ....


Montag, 27. Juni 2011

Sonntag in California

Ein Sonntag sollte mit einem guten Frühstück beginnen!! Folglich fuhren wir mit dem Bus ganz nach Westen ins Cliffhouse, direkt am Pazifik an einer Steilküste gelegen. Mit verschiedenem Rührei, Brötchen und einem Fitnessteller, bestehend aus Obst, Müsli und Joghurt stäkten wir uns für den Tag.




Anschliessend fuhren wir nach einem kleinen Strandspaziergang mit dem Bus in Richtung Fisherman's Wharf. Am Alamo-Square machten wir eine Pause und genossen den Blick auf die berühmten Häuser und die Skylinie der Stadt.


Danach wollten wir, am Pier 33 von Fisherman's Wharf angekommen, die Gefängnisinsel Alcatraz besuchen. Die Tickets waren aber leider bereits für heute und die nächsten Tage ausgebucht. Kurzentschlossen buchten wir für den letzten Urlaubstag 4 Tickets. Dann sind wir ja nochmal wieder hier!!

Alternativ statteten wir dem Coit-Tower einen Besuch ab.




Der Aufstieg zum Telegraph-Hill über hunderte Stufen war zwar kraftzehrend, wurde aber dann mit einem tollen Rundum-Blick entlohnt !

Anschließend gingen wir noch ein wenig shoppen und ins StarBucksCaffee !

Damit endet nun, noch etwas Jetlag geschädigt ein sonniger Tag für uns bereits um 21h. Ziemlich geschafft fallen wir nach einem kurzen Stop bei Taco Bel ins Bett.

Good Night America !!!

Morgen bekommen wir unseren Camper. Dann geht's erst richtig los !

Sonntag, 26. Juni 2011

Urlaubsstart

Boah war das früh !! Um 4:55h stand das Taxi vor der Tür ! Und knappe 20 min. später standen wir dann auch schon am Check-In-Schalter von BritishAirways. Das ich so früh da war, war ja schon ein Knüller, aber dass Uschi & Daddy uns zu dieser nachtschlafenden Zeit noch vor Ort verabschden wollten, war schlichtweg phänomenal !!

Pünktlich um kurz nach 7 startete dann der Flieger und keine 90min später waren wir in Heathrow bei London, einem der grössten Flughäfen der Welt !! Der Flughafen hat 5 Terminals aber selbst innerhalb eines Terminals muss man teilweise mit der UBahn fahren um zum richtigen Gate zu gelangen !



Von hier aus gings gegen 11:30h weiter bis nach San Francisco ! Hier trafen wir am Nachmittag Ortszeit ein, bezogen unser Hotel nach einer Fahrt mit der Örtlichen SBahn (BART) und machten uns dann auf, die Stadt zu erkunden.

Kurzer Besuch im Chinaviertel :



Eine Fahrt mit dem CableCar und abschliessend ein Abendessen bei Bubba Gump am Pier 39 ! So endet der rundrum gelungene 1.Urlaubstag !!!!




Position:Geary St,San Francisco,Vereinigte Staaten

Freitag, 17. Juni 2011

Mit dem Fahrrad zum Saseler Fest

Heute ging es für Benni und mich mit dem Fahrrad zum Saseler Fest. Benni warf Dosen, wir fuhren eine Runde Karussell und genossen auf dem Rückweg noch ein leckeres Eis. Ein gelungener Kurzausflug, auch wenn das Saseler Fest nicht wirklich toll ist. Insgesamt sind wir 16 km geradelt und hatten uns damit das anschliessende Grillen wohl verdient.



Sonntag, 20. September 2009

Lottomania


Wie schafft der Kerl das bloss ? Immer wenn er im September den Stadtpark füllt, ist perfektes Konzert-Wetter. So auch am 18.9.2009. Sonnenschein, blauer Himmel, ein perfekter Tag um abermals Lotto im Stadtpark begrüßen zu dürfen.

"Wir sind alle Hamburger Jungs", "wer nicht hüpft der ist ein Bremer" und die berühmte Spielaufstellung mit Frank Meyer an nahezu allen Positionen gehören zum Stadtpark-Gig genauso dazu wie "Hamburg, meine Perle" und "Unten am Hafen".

Lotto spielt abermals 3h seine gängisten Hits. Ich hätte mich über ein paar Songs vom aktuellen Album "Die große Liebe" gefreut aber da sich Pape nicht blicken lässt, bleiben die neuen Songs auch ungespielt.

Den wirklich gelungenen Konzert-Abend begossen wir im nahe gelegenen Schach-Kaffee noch mit ein paar Bierchen bevor es recht angedüselt heim ging.


Fazit : Lotto ist wie eine Tafel Schokolade. Man kann einfach nicht genug kriegen. Am 14./15. Mai 2010 gehts weiter !

Dienstag, 8. September 2009

Der Stadtaffe

Eigentlich hoffte Seeed-Sänger Peter Fox lediglich die Produktionskosten für sein Solo-Album wieder einspielen zu können. Daß sein Debüt-Album allerdings ein so großer Erfolg würde, hatte er wohl selbst nicht geahnt.
Zum 3. Mal innerhalb eines Jahres stand er am 4.9. in Hamburg auf der Bühne.
Der enorme Groove, den er zusammen mit der Band Steel Hammer auf die Bühne der Bahrenfelder Trabrennbahn zauberte, versetzte die 30000 Fans in heißes Fieber. "Fieber", "Der letzte Tag", "Das Haus am See", "Aus Schwarz wird blau" und alle anderen Songs ( bis auf "Zucker" ) präsentierte der Stadtaffe an einem wolkenlosen, traumhaft schönem September-Abend. Nach nur knapp 2 Stunden beendete Peter Fox sein letztes Konzert als Solo-Künstler und widmet sich fortan wieder seiner Band Seeed. Sehr schade, wie ich finde. Aber wenigstens war es mir vergönnt, ihn noch einmal live als Stadtaffe erleben zu dürfen.

Danke Peter Fox.

Fazit : Für mich warst Du der Sommer-Hit 2009 !